Mürbeteig
Ein wahrhaftiger Allrounder ist der Mürbeteig!
Man kann ihn wunderbar für süße Tartes und in kleiner Form als Tarteletts verwenden aber auch in salziger Form als Quiche eignet er sich besonders gut.
In diesem Post haben wir euch mal verschiedene Mürbeteig Variationen zusammengestellt, wie wir sie auch schon in vergangenen Rezepten verwendet haben.
Aber zuerst einmal eine kleine Mürbeteig-Kunde:
Mürbeteig, auch Mürbteig, Linzer Teig oder Knetteig genannt wird traditionell im 1-2-3 Verhältnis hergestellt, welches die Anteile von Zucker-Fett und Mehl im klaren Verhältnis zueinander beschreibt (Wikipedia)
Bei einem Mürbeteig gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und am besten auch eine kühle Hand. Denn die verwendete Butter wird stets kalt, teils Eiskalt zum Teig gegeben und so rasch wie möglich verknetet.
Eine weitere Besonderheit ist die Ruhephase des Teiges, damit dieser seine "mürbe" Eigenschaft bekommt muss er kaltgestellt werden. Somit wird sichergestellt, dass das Mehl seine Klebewirkung entfaltet.
Hier habt ihr unsere beliebtesten Rezepte:
klassischer Mürbeteig
Vanille Mürbeteig
Mürbeteig auf Puderzuckerbasis
Haselnuss Mürbeteig
Mürbeteig ohne Ei
Quiche Mürbeteig
Schleckermäuler sind echte Foodies, was bedeutet, dass es immer ums Essen geht und oft beim essen schon das nächste Festmahl geplant wird.
Mein letzter Besuch auf dem Markt am Karl-August-Platz war wirklich etwas besonderes und ich habe neben Rhabarber auch leckere Spargelspitzen mitgebracht.
Schleckermäuler wollen nämlich ab und zu auch etwas herzhaftes zu essen bekommen, womit ich die neue Rubrik Savoury vorstellen möchte.
Das erste, super frühlingshafte Rezept ist die wunderbare
Spargelquiche aus Spargelspitzen, mit etwas Chili und Zitrone
Ich verspreche euch, sobald ihr es ausprobiert habt, werdet ihr es immer wieder backen.
Wieder einmal ist die Basis ein Mürbeteig, diesmal jedoch die salzige Variante:
70 ml Wasser
200g Mehl
75g kalte Butter
grobes Meersalz
2-3 EL Weisswein
Alle Zutaten miteinander vermengen oder mit dem Knethaken geschmeidig rühren. Eine Springform ø 26 mit Butter ausfetten und den Teig auf einem Backpapier mit etwas Mehl ausrollen.
Es ist die einfachste Art einen Teig auszurollen, da das Backpapier non-sticky ist und somit keine Schweinerei verursacht.
Anschließend die Form auslegen und für ca. 1-2 std. in den Kühlschrank.
Für den Belag benötigen wir:
400g weisse Spargelspitzen
50g Basedahl's Katenschinken
1 kleine Chilli
1 EL Butter
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer
50 g Gruyère-Käse oder Appenzeller
200 ml Schlagsahne
1 Ei
Den Backofen auf 220° C vorheizen und sobald er heiss ist den Boden mit einer Gabel einstechen und ca. 15 Min. backen.
Schinken in Streifen schneiden, Chilli klein schneiden und den Spargel waschen, evtl. schälen. In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Spargelspitzen, Schinken und Chilli ca 5 min anbraten. Mit dem Zitronensaft ablöschen und beiseite stellen. In einer Schüssel das Ei mit der Sahne, sowie Salz und Pfeffer vermengen.
Den Boden aus dem Ofen holen und den angebratenen Spargelbelag auf den Boden geben. Die Sahne-Ei Masse darübergießen und anschließend den Gruyère darüber reiben.
Anschließend nochmals für ca. 15-20 Min. bei 200° C fertig backen.
Am besten serviert ihr dazu den selben trockenen Weisswein, wie im Teig und einen Grünen Salat.
Bon Appétit
Ist es tatsächlich schon über einen Monat her, dass wir etwas gepostet haben?
Nun ja, viel ist in der Zwischenzeit passiert.
Die Schleckermäuler werden für das nächste halbe Jahr keine Kuchen mehr zusammen backen.
Doch bevor ihr nun schlimmes denkt, es ist eher erfreulich.
Am 28.01.2015 ist Lara nach Neuseeland aufgebrochen um ein Kiwi zu werden und bei netten Familien im Work & Travel unterzukommen.
Zum 60. Geburtstag unseres lieben Vaters haben die Schleckermäuler ein absoluten Klassiker ausgepackt, der jede Feier lustig macht.
Schon seit wir klein sind backen wir an Weihnachten Plätzchen. Die Hamburger unter euch kennen wahrscheinlich die kleinen Backdampfer, die um Weihnachten an der Alster anlegen und Kindern ein reinstes Backparadies bieten. Etwas verspätet habe ich dieses Jahr meine ersten Weihnachtskekse gebacken, die einfach süchtig machen! Gerade die mit Erdbeermarmelade sind am schnellsten weg :)
Da die Vorbereitung das A und O in der Küche ist, hier einmal alles, was ihr braucht.
Zutaten für den Teig:
500 g Mehl
300 g Zucker
2 Eier
250 g Butter
2 Pkt. Bourbon Vanille Zucker
2 Tl. Backpulver
4 Fläschchen Rumaroma
1 prise Salz
Für den Guss:
500 - 800g Puderzucker
1 Zitrone
Lebensmittelfarbe
ganz viel Deko
Erdbeermarmelade
Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Das Mehl auf eine Marmorplatte sieben. Dann eine Mulde mit den Händen formen und den Zucker, Backpulver, Salz und Rumaroma hinzugeben. In die Mulde beide Eier geben und oben drauf die in Würfel geschnittene Butter (kalt). Falls ihr keine Marmorplatte habt, reicht natürlich auch eine Schüssel.
Dann alle Zutaten mit den Händen zu einem Teig verkneten. Diesen in 2 Teilen, in Frischhaltefolie wickeln und ab in den Kühlschrank. In der Zeit das Mehl auf eurer Unterlage verteilen und etwa 1 Stunde warten, bis der Teig kühl ist (wem das zu lange dauert, kann ihn auch für 15 Minuten in die Tiefkühle tun). Falls ihr es praktisch mögt, könnt ihr auch einfach eine Mülltüte aufschneiden und sie auf die Arbeitsfläche legen, darüber etwas Mehl geben und darauf den Teig ausrollen. Der Vorteil hiebei ist, dass ihr zum einen weniger Dreck verursacht und zum anderen, dass sich die Kekse super einfach beim ausstechen lösen (wenn vorher genügend Mehl verteilt wurde).
Zum ausstechen gibt es mittlerweile die tollsten Formen. Bei uns hat sich mittlerweile eine ziemlich große Menge an Ausstechförmchen angesammelt. Ich mag meine Kekse gerne recht dünn, deswegen wird der Teig kräftig ausgerollt :)Falls ihr einige Linzer Kekse machen möchtet, könnt ihr euch entweder einen Fingerhut für den oberen Teil des Keks zur Hilfe nehmen oder ihr holt euch die fantastischen Ausstechformen, mit denen ich meine Kekse seit letztem Jahr backe.
Die Kekse auf Pergamentpapier in den Ofen schieben und je nach belieben backen lassen. Ich kann euch keine genaue Zeit nennen, weil ich es meistens nach Gefühl mache. Lasst einfach beim ersten Blech eine Stoppuhr mitlaufen und nehmt sie zum gewünschten Bräunungsgrad raus, dann habt ihr eure individuelle Backzeit. Natürlich darf beim Weihnachtsbacken die passende Musik nicht fehlen. Hier ein Tipp meinerseits:
Und dann kommt der spaßigste Teil: Verzieren!!! Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Holt alles aus den Schränken, was ihr habt und legt einfach los - die Liebe liegt ja bekanntlich im Detail:) Auf den Boden der Linzer Plätzchen einen Klecks Marmelade geben und den oberen Teil mit Loch darauf drücken.
Zur Weihnachtszeit bietet sich natürlich an, eure tollen Kekse an Freunde und Familie zu verschenken. Ich habe mir in der Drogerie ein paar Tütchen geholt, sie mit einigen Plätzchen befüllt und verschenkt.
Die Schleckermäuler wünschen euch ein tolles Fest und wunderbare Feiertage! Was habt ihr eigentlich so gebacken?















